Fröhlicher und trauriger Abschied in Laos – Pia-Marie ist zurück aus dem Auslands-FSJ

Nach der Rückkehr aus ihrem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) in Laos schreibt Pia-Marie uns:

„Die letzten Wochen sind wie im Flug vergangen. Vor drei Wochen saß ich noch am gewaltigsten Wasserfall der Welt und nun sitze ich schon wieder in Deutschland und muss mich an die deutschen Temperaturen gewöhnen.

In den Wochen vor meiner Rückkehr nach Deutschland war ich sehr viel unterwegs. In der letzten Unterrichtswoche, habe ich mich zusammen mit meiner Mitfreiwilligen von meinen Schülern verabschiedet. Mit unseren Morgenklassen haben wir einen Vormittag  mit Quiz und kleinen Spielen veranstaltet und mit unseren Nachmittagsschülern sind wir gemeinsam essen gegangen. Am nächsten Tag haben wir uns Zuhause gefeiert mit Schülern und Bekannten, von denen wir uns nochmal verabschieden wollten und wir hatten sehr viel Spaß.

Die letzte Woche habe ich im Süden von Laos verbracht, mir den beeindruckenden und breitesten Wasserfall der Welt im Mekong-Binnendelta angeschaut und eine Moped-Tour gemacht zum Wat Phou-Tempel  (UNESCO-Weltkulturerbe), dem Bolaven-Plateau und zu Führungen in den Kaffee- und Teeplantagen.

Zurück in Pakxan, der Stadt die für ein Jahr mein Zuhause war, wurde zu Ehren der Verabschiedung von meiner Mitfreiwilligen Franzi und mir eine Baci-Zeremonie veranstaltet. Das war eine tolle aber auch traurige Verabschiedung.

Kurz vor meinem Abflug habe ich mich auch von Franzi und den Mentoren mit einer letzten gemeinsamen Nudelsuppe verabschieden müssen. Kurz danach kamen die neuen Freiwilligen an , die nun nach mir ein Jahr hier sein werden. Ich habe ihnen noch etwas die Stadt gezeigt und wie man Moped fährt.

Dann ging es los nach Vientiane zum Flughafen und dem letzten Abschied von meinem Mentor, der mir ein guter Freund geworden ist, und anderen LYU-Mitarbeitern.

Nach langem Flug stand ich dann auf deutschem Boden. Ein sehr merkwürdiges Gefühl, dass die meisten Menschen am Flughafen deutsch sprechen. Aber ich war auch sehr froh, meine Familie und Freunde in Wildeshausen wieder zu sehen. Nur an die niedrigeren Temperaturen werde ich mich wieder gewöhnen müssen.

Ich bin froh wieder in Deutschland zu sein, meine Freunde, meine Tiere und meine Familie wieder zu haben, aber auch wieder Auto zu fahren und deutsch zu sprechen. Aber ich merke auch, dass mir viele Dinge aus Laos fehlen. Deshalb freue ich mich jetzt schon, in einiger Zeit in dieses wundervolle Land zurück zu kehren und viele Menschen dort wieder zu sehen.  Jetzt werde ich mich erst mal wieder in Deutschland eingewöhnen und von meinem Jahr berichteten.

Allen Menschen, die mich während meines Jahres unterstützt haben, sage ich „Danke!“ oder auch in Lao: „khop tjai“.

 

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