„Endspurt“ in Laos – FSJ von Pia-Marie endet bald

Pia-Marie schreibt:
„Nur noch wenige Wochen, dann geht mein Freiwilliges Soziales Jahr in Laos zu Ende.Manchmal frage ich mich, wo das ganze Jahr hin ist, denn für mich hat es sich angefühlt wie nur ein paar Monate. Auch die letzten Wochen waren wieder so schnell vorüber.

Ich habe viel unterrichtet. Unsere Morgenkurse laufen gut. In der Klasse, die ich mit meiner Mitfreiwilligen Franzi unterrichte, haben wir 30 Schüler*innen mit dem höchsten Level im Alter von 14 bis Mitte 20. In den beiden unteren Klassen sind ebenfalls viele SchülerInnen. Bei den Anfängern im ersten Level sind um die 45 Schüler*innen  im Alter von 8 bis 14, im zweiten Level sind es etwa 35 Zwölf- bis Fünfzehnjährige.  Zusätzlich unterrichten wir zweimal in der Woche in den Klassen der anderen Lehrer. Es ist sehr interessant zu sehen, wie die anderen Lehrer ihren Unterricht gestalten und wie die Leistungsstände der anderen Schüler sind. Denn in unserer Klasse haben wir deutlich schwierigerer Bücher und Themen. Zusätzlich bringen wir unseren Schüler*innen die Unterrichtsinhalte anders und teils auch in einem anderem Tempo bei. Oft vertrete ich einen Lehrer, wenn er außerhalb arbeiten muss. Dann habe ich niemanden, der mir gewisse Sachen übersetzten kann. Leider reichen meine Lao-Kenntnisse nicht wirklich aus, um alles übersetzen zu können, deshalb endet es teilweise in Bildern an der Tafel oder Kommunikation mit Händen und Füßen. Aber immerhin: es lockert den Unterricht auf.  Mein Nachmittags-Unterricht macht mir auch sehr viel Spaß. In meiner ersten Stunde, meiner Mädchenrunde, habe ich sechs Schülerinnen. Die zweite Stunde besteht aus fünf Schülern und einer Schülerin. Sie sind von ihrem Leistungsstand alle relativ gut. Ich merke, wie viele Fortschritte sie in den letzten Monaten gemacht haben und wie sehr sie sich verbessert haben.

In den letzten Wochen war ich fast jedes Wochenende unterwegs: in Thakkek die Freiwilligen dort besuchen, in der Vientiane Provinz zum Ziplining ( im Gurtgeschirr an einem Drahtseil über die atemberaubende Landschaft gleiten).Ich bin gespannt, was mich in meinem letzten Monat erwartet.  Ich werde noch ein wenig Zeit zum reisen haben, weil ich nicht bis zum Ende meines Aufenthaltes hier unterrichte. Ich werde die Zeit sicher genießen. Zur Zeit weiß ich noch nicht genau, wann ich zurückkommen werde. Ich freue mich, dann meine Freunde und Mitschüler*innen wiederzusehen.“

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