ejo jetzt auch in Laos! – Nein, echt? – Ja!

Die Hälfte des FSJ-Jahres von Pia-Marie in Laos ist herum. Inzwischen haben auch ihre Eltern sie besucht und ihr von uns etwas mitgebracht. Seht ihr es auf dem Foto? Pia-Marie schreibt uns Anfang März:
„In den letzten Wochen ist wieder einmal sehr viel passiert. Ich bin nun seit einem halben Jahr hier in Laos und pünktlich zur Halbzeit hat vor zwei Wochen das Zwischenseminar stattgefunden, aus dem ich mit neuer Energie zurück in meine Einsatzstelle zurückgekehrt bin. Mittlerweile unterrichten meine Mitfreiwillige Franzi und ich zusätzlich in zwei Colleges. Mitte Januar habe ich in Xekong, eine Provinz im Süden von Laos, am einwöchigen Zwischenseminar teilgenommen. Zwei Menschen der deutschen Organisation sind zu uns nach Südostasien gekommen, um über unsere vergangenen und zukünftigen Monate zu sprechen. Wir haben über unseren Unterricht, unsere  Einsatzstelle und unseren Alltag in Laos diskutiert. Es war sehr hilfreich, sich mit den anderen Freiwilligen über die verschiedensten Situationen zu unterhalten, da man manche aus der eigenen Einsatzstelle kennt.
Außerdem haben wir zwei Ausflüge unternommen: Wir waren auf der Seidenfarm Maisavanh und haben dort etwas über die Zucht von Seidenraupen und Spirulina und Anbau von Pfeffer erfahren. An einem anderen Tag haben wir eine Kaffeeplantage besichtigt, bei der wir viel über Kaffee und von den Traditionen in den Dörfern erzählt bekommen haben. Nach einer Woche war es dann wieder Zeit nach Pakxan zurückzukehren und wieder zu unterrichten. In der Woche nach dem Seminar sind Franzi und ich zum ersten Mal in den Colleges gewesen, in denen wir von nun an zusätzlich an zwei Tagen in der Woche den Englischunterricht unterstützen.
Die Klassen dort bestehen aus 18- bis 22-Jährigen und sind somit etwa in unserem Alter. Die Klassen bestehen aus ca. 30 Schülern und sind damit deutlich größer als unsere.
Seit ein, zwei Wochen habe ich angefangen mit Franzis Unterstützung ein paar Schülern auch deutsch beizubringen. Vor allem einer der Schüler ist sehr neugierig auf unsere Sprache. Mein normaler Unterricht in der LYU läuft natürlich auch noch weiter. Zurzeit habe ich sehr viele jüngere Schüler, die meinen Unterricht etwas kompliziert machen, da sie mich teilweise nicht ganz verstehen, doch sie bringen auch sehr viel Spaß in meinen Unterricht. Nach einem halben Jahr in Laos bin ich froh, mich für dieses Jahr entschieden zu haben und hier sein zu können. Ich habe schon sehr viel gelernt,  neue Leute kennen gelernt und bin mir sicher, dass auch die zweite Hälfte meiner Zeit hier voll von interessanten Erlebnissen sein wird und noch viele Herausforderungen auf mich warten.“

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