Die ersten Wochen in Westafrika: mit Krönung!

Svenja, seit Ende August für ein Jahr in Westafrika im Freiwilligen Sozialen Jahr der Norddeutschen Mission, schreibt:

Inzwischen bin ich seit vier Wochen in Afrika. Zusammen mit drei weiteren Freiwilligen der Norddeutschen Mission ging der Flug nach Accra, der Hauptstadt Ghanas.
Noch am selben Tag fuhren wir noch nach Ho, einer etwas kleineren Stadt, um an einem Sprachkurs teilzunehmen.

Unsere vorübergehende Bleibe während des Sprachkurses in Ghana

Unsere vorübergehende Bleibe während des Sprachkurses in Ghana

Wir sind sofort gut von Eyram und Joel aufgenommen worden, was wohl nicht zuletzt daran liegt, dass es schon viele Freiwillige vor uns gab, man somit mit der Situation vertraut gewesen ist. So haben wir sehr schnell Leute kennengelernt. Joel ist ab und zu abends zu uns gekommen und ist mit uns durch die Stadt gelaufen und hat uns sehr viel gezeigt und auch Leuten vorgestellt.

Am Strand in Lomé

Am Strand in Lomé

Unser Sprachkurs fand jeden Tag in der Woche statt und hat sehr viel Spaß gemacht; sicher  auch deswegen, weil wir bei manchen Buchstaben im Alphabet keine Unterschiede hören konnten und die Aussprache allgemein oft eher schlecht als recht gewesen ist. Franklin war aber ein sehr netter Lehrer. Er hatte viel Verständnis, achtete aber trotzdem auf die richtige Aussprache.
Dann gab es erstmal Verzögerungen: Meine Mitfreiwillige ist krank geworden und unsere Visapapiere waren noch nicht ganz fertig. So wurden aus den 1 ½ gleich 3 Wochen in Ghana.

In Ghana durften wir bei der Krönung einer Queen-Mother dabei sein.

In Ghana durften wir bei der Krönung einer Queen-Mother dabei sein.

Am 17. September sind nach Lomé in Togo zu unserer Einsatzstelle gefahren, um unsere Einsatzstelle. Zunächst lernten wir Emmanuel kennen, er ist ein Pastor in Lomé. Nach vier Tagen Aufenthalt in der beeindruckenden Stadt Lomé wurden wir von Albert, der mit seiner Familie in Notsé wohnt, abgeholt und zu unserem neuen Zuhause gebracht. Auch hier haben wir schnell neue Leute kennen gelernt. Zwei Mädchen, die hier auf dem selben Gelände leben, kommen uns manchmal besuchen und wollen von uns die englische und deutsche Sprache lernen.

Im Gottesdienst

Im Gottesdienst in Lomé

Zur Zeit wird unsere Wohnung renoviert, deswegen wohnen wir in einer kleinen anderen Wohnung. In zwei Wochen sollten wir dann einziehen können.
In Togo sind noch bis Mitte Oktober Schulferien. Diese Zeit nutzen wir jetzt intensiv für Vorbereitungen und wir können schon anfangen uns in der Gemeinde zu engagieren.

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