„Der Wirt“ hat seine Ruhe!

Der Wirt holt jetzt endlich den ausgefallenen Schlaf nach.

Maria und Josef, die Sterne,

Hirten, Könige, Engel –

alle kehren in den gewohnten Alltag zurück, spätestens nach Weihnachten.

Chörchen, Caterer, Kostümbildner, Techniker und wer sonst noch –

sie schließen sich an und die Zusammenarbeit ab.

Das Musical „Der Wirt“ ist seit dem 16. Dezember Geschichte.

Ein volles Haus und beste Stimmung im Saal der Musikschule

erleichtern den Abschied und prägen die Erinnerung

an ein gemeinsames Projekt, das unter die Haut ging

und alle Anstrengungen wert war.

Das Weihnachtsfest kann kommen, die Erinnerung bleibt. (H.Strömer)

 

Nach 2016 brachten wir in kaum veränderter Besetzung 2017 das Musical noch einmal auf die Bühne. Ein besonderes Erlebnis war der Auftritt auf einer „richtigen“ Bühne. Heimelig und kuschelig war es in Neerstedt und auch etwas ungewohnt. Man merkte, dass dieses Ambiente Eindruck hinterließ und die Schauspieler*innen bei der Generalprobe noch etwas verhalten agierten. Aber tags darauf lief die Vorstellung reibungslos und mit viel Spielwitz.

Der letzte große Auftritt konnte nun auf der Bühne der Kreismusikschule folgen. Kaum ein Stuhl war mehr frei und knapp 200 Besucher*innen verfolgten gebannt die Geschichte.

Im Bewusstsein, dass es für alle die letzte Vorstellung ist, legten sich die Schauspieler*innen noch einmal richtig ins Zeug, Licht und Ton unterstützten die Akteure auf der Bühne und das CateringTeam überraschte ein letztes Mal mit einem leckeren Buffet am Ende.

Das Weihnachtsmusical war ein Gemeinschaftsprojekt zahlreicher ehrenamtlich
engagierter Menschen, an dem etwa 80 Personen zwischen 8 und 80 Jahren teilnahmen.

Dieses Projekt bot eine gute Gelegenheit, inklusive Theater- und Kulturarbeit einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen, Berührungsängste abzubauen und Menschen miteinander in Kontakt zu bringen. Nicht Behinderung oder Herkunft, sondern Eigen-Art und Persönlichkeit standen dabei im Rampenlicht. Gemeinsames Theaterspielen und Musizieren fördern ein tolerantes Miteinander, die Sensibilisierung füreinander und das Entdecken eigener Fähigkeiten.

Ein herzliches Dankschön an alle, die dieses Projekt ermöglicht, unterstützt und sich auf vielfältige Weise eingebracht haben!      (jk-s)

 

 

 

 



			

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